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Zwar noch aus dem Jahre 1996, aber interessant und lesenswert allemal! Bèla Hassforther stellt(e) uns diesen außergewöhnlichen Veränderlichen vor. ( „Weblink dazu“, hier links.. In der Interstellarum Nr. 29, S.50 gab es diesen Bericht in schriftlicher Form) Anfangs dachte ich FG Sge wäre der helle Stern etwas außerhalb der Nebelmitte, aber ein Kollege klärte mich über die Sachlage auf, dass es der „kleine Stern“ rechts daneben ist. Mit einem Hα Filter diesen Nebel anzugehen ist eigentlich Unsinn (ja?), aber ich wollte einfach mal sehen, was passiert! Und richtig: FG Sge ist „weg“! Nein, natürlich nicht wirklich, der Hα Filter stellt den Nebel einfach stärker heraus, bzw. macht den Nebel weniger durchsichtig. Auch erkennt man eine Art „Jet“ quer durch den Nebel. Aber das ist sehr wahrscheinlich - wie Thorsten Lange von der BAV das beurteilte - eine artefaktische Erscheinung, handelt sich doch eher um das „Restlicht“ (bedingt durch den H-Alpha Filter) der dort vorhandenen Sterne. Aber interessant, wie das täuschen kann!! An dieser Stelle ein herzliches danke schön an Thorsten; mir hat es den Lerneffekt gegeben solche Dinge einfach mal aus mehreren Perspektiven zu beurteile. Vorbehaltlos und Vorurteilslos, was nicht ganz einfach ist!!….:-)) Wissenschaftlich wäre noch DIESER Artikel interessant!
Bezeichnung / Typ: FG Sge = HE 1-5 = PN G060.3-07.3 Sternbild: Pfeil (Sge) Koordinaten (J2000): 20 11 56 + 20 20 04 Teleskop: 300/1200 mm Newton Kamera / Filter: ZWO ASI 178 MM / H-Alpha 7nm Filter Aufnahmedatum: 13.09.2020 Belichtungszeit: 15 x 120 Sek. Bildfeld: 24’ x 15’ Norden ist: Oben Weblink dazu: HIER Quellangaben: Artikel im „Weblink dazu