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(ST / H.G.D.) Sandage 96 ist mit seinen 13,6 Mio. Jahren ein relativ junger, kompakter Sternhaufen. Dort gab es 2004 eine gewaltige Type II Supernova. (Hier der Fachbericht dazu) Entdeckt hatte sie der japanische Amateur Koichi Itagaki am 31.07.2004. Hans Günter Diederich beschrieb am 12.12.2008 seinen Versuch die Supernova noch nachweisen zu können. In seiner Aufnahme vom 05.04.2005 dominierte noch das Licht der SN, aber in der vom 20.04.2007war sie schon deutlich geschwächt.  Die Helligkeit der SN (Aug. 2004 mit 11m8 angegeben) gab er im 2005 Bild mit 15m2 an. Im 2007 Bild ist dann nur noch der S 96 Haufen zu sehen. Ich kann ihn leider nicht fragen, denke (und hoffe!!) aber, er hätte nichts dagegen, wenn ich zum besseren Verständnis eine Kopie seiner Vergleichsaufnahme hier zeige.  Lediglich um 180° rotieren war wegen der vergleichenden Darstellung nötig. Was habe ich nun dazu beigetragen? Eher gar nichts! Ich hatte meine Freude, einmal so einen Vorgang nach verfolgen zu können, mit den gegebenen Mitteln zu recherchieren, soweit ich als Laie das bewerkstelligen kann, und das unnachahmliche Kribbeln zu sehen, welche Tiefen meiner (gewollt) bescheidenden Aufnahme zu entlocken sind. Wenn das nichts ist?!..:-)
Original: H.G. Diederich,
(H.G.D.) SN2002kg ist: keine Supernova!  Es handelt sich um einen “LBV” Stern (Leuchtkräftige blaue Veränderliche, ähnlich Eta Carinae oder P Cygni), der wahrscheinlich? eine gigantische Eruption gehabt hatte. (Siehe HIER)  Bei seiner Entdeckung am 26.10.2002 wurde er mit 19 Mag. gemessen. Deswegen ? wurde der Stern zunächst als  SN Type II klassifiziert. Identifiziert wurde V 37 als LBV aber schon 1968, von Tammann&Sandage, zusammen mit V 12 (nächste Seite) und weiteren LBV.  Diese Sterne können wegen ihrer großen Leuchtkraft auch außerhalb der lokalen Gruppe beobachtet werden. Die klassische Veränderlichkeit wird als “S-Dor - Veränderl.” bezeichnet.  Diese Sterne neigen aber auch zu Riesen Eruptionen, in deren Nach Verlauf sich Staub Nebel bilden können. Das könnte sogar der schwache Fleck sein, an der Position von V 37 auf meinem  “Maus drüber”Bild unten zu erahnen. (Je nach PC Monitor vielleicht sogar auf dieser Webseite zu erahnen??) Interessant: den “Doppelstern” hat Hans Günter damals schon anhand der Abbildung auf seiner Aufnahme vermutet, und es ist tatsächlich einer. Ob physisch oder psychisch sei jetzt mal dahingestellt..:-)  Die Position von V 37 (Nebel?) kann ich mit den Inset - Bildchen aus https://arxiv.org/ps/astro-ph/0603056v2  belegen. Ich muss es einfach betonen: ohne die kleinen (2,4µ) Pixel der ASI Kamera wären diese Vergleiche - bei derart mode - raten Belichtungszeiten und tiefen Ausschnitten nicht möglich gewesen. Das bedeutet aber auch heutzutage, mit absolut erschwinglichen Equipment Dinge abzubilden und nachzuweisen, die früher unmöglich waren, oder eben nur mit der damals entsprechend teurer Ausrüstung. Vielleicht macht das ja Mut, es selber einmal zu probieren. Wenn ICH das sogar schon kann..:-))))
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