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Weitere Ideen /Vorschläge/Konstruktionen etc. zum Umbau Thema:

Backlash: Piet Krijger ist ein ebenso leidenschaftlicher, wie Ideen reicher Teleskop Bastler, er hatte u.a. ein wirklich brauchbare Idee, dieses elende Backlash zu "Nullen"!! (Ja, "NUll" Backlash!!) Dazu erlaubte er mir dankenswerter Weise mal ein Foto aus seiner Bastelwerkstatt zu veröffentlichen, dort sieht man sein zur Zeit noch im Rohbau steckenenden Dobson, der hier noch auf einer Art Kiste besfestigt ist, um dieses Seilsystem; mit dem das Backlash genullt wird, auszuprobieren! Man sieht, wie von einer Holzstange, am Az Getriebe befestigt, ein Seil über Rollen herum, hoch, und wieder runter zu einem 5 Kg Gewicht führt, welches jetzt beständig einen Zug auf den Getriebeeingriff in Az nimmt. Man muß ein wenig mit dem Gewicht experimentieren, damit es nicht zu schwer wird, grade eben so, daß ausreichend Zug entsteht, um das Backlash auszuschalten. Mittels Umlenkrollen sollte es möglich sein, auch eine Konstruktion für eine weniger hohe Grundplatte zu machen, also so, wie man einen Dobson eben normalerweise auf den Boden stellt! Man könnte auch das Gewicht in einer Art Röhre(Paapröhre?) laufen lassen, damit es nicht  hin und her schlägt, beim Transport oder vom Wind;da muß halt jeder mal selber überlegen.
Bei Piet's Teleskop wird es später aber wahrscheinlich in dieser Form bleiben, ist ja alles noch in einem Planungszustand! (Er bat mich  darauf hinzuweisen, daß sich alles noch in einer Testphase befindet, und ständig irgendwie noch umkonstruiert wird; na,ja, weil es eben noch nicht soo schön aussieht; aber das wird ja alles noch gemacht!!:-)))
Herzlichen Dank, Piet!!! (Leider hab ich schon lange nichts mehr von ihm gehört...:-((



Motor-Fokusser:
Mal etwas ganz anderes: viele Spechtler fänden es äußerst sinnvoll, wenn man nicht ständig den Fokusser berühren müßte, weil es dann so schön zittert im Bild!:-)) Einen Motorfokusser, das wär's, aber wie? Nun, ich als gelernter Nichtelektroniker mach das mit einer einfachen elektrischen Schaltung,in einem kleinen Handpad eingebaut: einem kleinen E- Motor (12Volt) mit irgend einem kleinen Getriebe dran (sowas gibt's bei Conrad recht günstig), einem 4-poligen Umschalter und einem Drehpoti, entweder 50 oder 500 k-ohm, da die Dinger nicht viel kosten, kann man entweder einfach beide bestellen, oder mal einen Elektriker fragen...Halt!!--lieber nicht:-)) Der wird sagen, daß man nie einen 12 Volt Strom über einen Drehpoti schicken kann, geht aber ohne weiteres, mach ich seit Jahren!! Ich kann nur leider die technischen Angaben auf dem Poti nicht mehr lesen, ist so eins mit ca. 2 - 3cm Durchmesser, vieleicht hilft das?  Wer richtig Ahnung von'ne Elechztronik hat, kann sich auch mal die anschließenden Web-Adressen ansehen,(Die deutsche Seite und die Original Seite) sind ganz interessant zum Nachbauen! Ist nur etwas komplizierter, wegen der Löterei..  (Tip von Andreas Krick, vielen Dank!)

 
Gut, eigentlich soll ja nicht der Bau einer Platine behandelt werden, ich kann nicht von was schreiben, wovon ich nichts kenne, aber es gibt sicher Leute, die können, und  - aufgrund eigener Erfahrungen - bat mich Alex Urban folgende WICHTIGE Tipps hier einzukopieren:
Fehlersuchetipps bei selbstgebauten Platinen:
1.) Unbedingt ueberpruefen, ob an allen Bauelementen die noetigen 0 V und
5 V Spannungen anliegen (siehe jeweils Datenblaetter bzw. Mels Layouts)
2.) Ausgehend vom Parallelport messen ob Signale vom Laptop ankommen.
Diese dann nurch die einzelnen Transitoren bis zu den Endtransitoren
verfolgen. So kann man genau feststellen bei welchem Teil die
Uebertragung aufhoert, sehr oft findet man dann auch die entsprechenden
Fehler.

 
Digitaler Fokusser:
Neulich fand ich in einem Aldi Laden eine digitale Schiebleere, oder Messschieber, wie Viele auch sagen, für schlappe 7,97€, ich denk, die muß mit, da könnte man doch.......(grübel) .....:
Ja, genau, man könnte damit den Teleskop Fokusser digitalisieren, also etwa so:
wie man hier schlecht sehen kann, zeigt der Okularauszug nach unten auf dem Bild. Glücklicherweise war der Messschieber aus einem schlechten Material, so daß ich wenigstens zwei kleine Löcher bohren konnte (hab aber dafür 4 Bohrer verbraucht..:-((, und daß ich ihn unten absägen konnte. Jetzt wurde der Rest dieser Schiebleere an dem Längseisen vom Teleskopkopf anschrauben, so daß sie , wie im Bild ersichtlich, paralell zum Fokusser zeigt. Der bewegliche Teil mit der Anzeige wurde jetzt mittels einem Stück Gewindestange (hier nicht zu sehen, ist hinter der Messschieber-Anzeige auf dem Bild; und führt praktisch rechtwinkelig zu dem senkrechten Messschieber zum 2" Teil des Fokussers) einfach mit dem beweglichen 2" Teil des Fokussers verbunden,; die Wandstärke war glücklicherweise dick genug, um einige Gewindegänge hineinschneiden zu können. Gesichert wurde das Stück Gewindestange jeweils mit zwei Kontermuttern, ergibt also eine starre Verbindung. Wenn jetzt der Fokusser verstellt wird, verstellt er auch immer den Anzeigenbereich des Messschiebers mit. Mittels dieses kleinen gelben Knopfes am Anzeigeteil des  Schiebers kann man"reseten",d,h. auf "0"stellen. Wenn man das möchte! Insgesammt eine feine Sache, ich möchte es nicht mehr missen!!

 
  Laser Pointer als Kollminator:
man kann diese Dinger kaufen - logo - aber auch selber viel billiger herstellen, wahrscheinlich braucht man's eh nicht oft, dann ärgert man sich über das teure teil, was da nur rumliegt!!
Ein wichtiger Hinweis: Vorsicht ist allerdings geboten, um damit den Hinweis von Ekki "pteng" ..........weiter zu geben: man sollte nach Möglichkeit eine Laser Kolli NIE klemmen,wenn man ihn in den OAZ steckt, weil er dadurch garantiert von der optischen Achse abdriftet, kein OAZ (Okular AusZug) hat eine so "saubere" Öffnung, daß eine Klemmung nicht ein klein wening von der optimalen Achsrichtung abweicht, und wenn man bedenkt, wie weit der Laserstrahl bis zum Spiegel und zurück unterwegs ist, machen auch schon winzigste Abweichungen am Ende einen relativ große Abweichung aus. PS: vom Ekki kann man auch noch viel lernen!!:-))))
Gut, hier mal einfach ein Foto des fertigen Geräts, das sagt eigentlich schon fast alles.
Man sucht sich ein paar Plastikröhrchen/teile, besorgt sich einen einfachen Laserpointer, eine kleine durchscheinende Plastikscheibe zurechtschneiden und mittig ein 3mm Loch bohren. man sieht dann den vom HS (Hauptspiegel) zurückkommenden Laserstrahl irgendwo neben dem 3mm Loch (wenn die optische Achse schon eingermaßen stimmt) und stellt mit den Einstellschrauben am HS jetzt solange ein, bis der zurückkommende Laserstrahl wieder durch die Bohrung trifft. Fertig! Aber!: bewegt mal den Laser ein wenig, und ihr werdet sehen, wie der zurückkommende Strahl wandert!! Empfehlendswert ist das eigentlich eher ein Cheshire Okular, oder dieses schönen, aber leider nicht ganz billigen Grzy Kollimator, aber auch dazu am besten (noch:-) mal auch auf Ekki's Seite gucken!!
Ach ja, einen 1 1/4" Anschluß brauchts ja auch noch, vieleicht "fliegt" noch irgendwo ein altes Okular rum, was man nicht mehr braucht???? Wie man sieht: recht simpel, die sache, erforderd lediglich etwas Mühe beim Zusammensuchen der Teile, hier sind die Menschen mit Grabbelkisten echt im Vorteil!!:-))))
Eine einfache azimutale Montierung vom Schrott!
Die Idee kam mir - wie kann es anders sein? - auf dem Schrottplatz, wo ich mehrere "Absperrventile" fand, ich dachte 'da kann man doch eine dicke Gewindestange durchschieben, und irgendwie an dem einen Ende das kleine 4" Teleskop befestigen und - ach! da liegt ja sogar ein altes Lager, prima - da kann man doch diese ventil senkrecht drin befestigen, und dann hab ich doch noch diesen "Sky Comander" die Encoder an beiden Enden dran,und fertig ist eine sehr stabile, einfach zu bedienende azimutale Montierung, + Skycomputer! Ich denke, das Bild sagt alles!
Allerdings mußte diese Montierung schon wieder weichen für ein neues Produkt, ich brauchte einige Teile davon! :-)
Und zwar für eine
Fernglasmontierung.

Ich hatte mir vor einiger Zeit (Juni 08) ein 20 x 80 Großfernglas zugelegt, weil grade sehr günstig zu kriegen (im Astroshop) So ein Fernglas MUSS natürlich auf eine Montierung, aber ein bloßes Fotostativ reicht da nicht aus, spätestens wenn man steil in den Himmel blicken will, merkt man das, sowas ist nur unter größten Verrenkungen möglich. Man braucht einen "Halter" der an einem längeren Arm praktisch "vor" das Gesicht geschwenkt werden kann, dazu sollte das Fernglas beim Schwenken den Blickwinkel behalten, also ein sogenanntes "Paralellogram" ist von Nöten, man findet dazu im Internet genügend Beispiele (z.B. sowas) Sicher kann man das alles kaufen, aber huuuu-teuer! :-)) Also geschaut, was ma noch an "Altholz" usw. haben, und flugs selber gebaut, später das Holz schwarz gespritzt.

Das Bild ist mit einem Handy aufgenommen, hatte leider nichts Anderes zur Hand; ich füge später noch mal ein Besseres hinzu!Nicht schön, aber tut's! Nachteil: ziemlich schwer geworden ist es, und der Arm mit dem Gegengewicht hat doch ziemlich "Stress" mit seitlichem Wackeln, man kann es aber durch Festhalten sehr schnell wieder beruhigen und das Beobachten klappt eigentlich ganz ausgezeichnet! Man sollte nur nicht dranstoßen! :-))

 

Filterschieber!

Schon einige Zeit spiele ich mit dem Gedanken einen Filterschieber o.ä. zu bauen oder kaufen, Problem ist bei mir (wie bei Vielen) mangelnder Platz am OAZ. Selbst die schmalsten Schieber brauchen immer noch ca. 2,5 cm Fokussweg, und der reicht bei mir nicht, wenn ich mit FR (Fokalreduktor) Aufnahmen machen möchte. (Es würde so grade eben passen im normalen, fokalen Modus, aber selbst da geht es um Millimeter!

Also hab ich probiert, ob man nicht irgendwie vom Tubus aus Filter einsetzen kann; ich hatte schon mal früher einen Filterschieber gebaut aus diesen Kabelkanälen + Abdeckung, aber das geht hier nicht, weil 1.) der 2" Auszug des OAZ ein Stückchen in den Tubus ragt im "Nullanschlag" (brauch ich, weil ich Motorfokusser habe, der braucht die "Null" - Stellung, außerdem nimmt das einfach zu viel Licht weg, ich hab lediglich 1 1/4" Filter.

Da find ich in meiner Sammlung unnützer Teile einen weißen Plastikring, und eine Hülse, wo sich dieser Ring prima hin und her schieben läßt drinnen, außerdem paßt an der anderen, inneren Seite des Plastikrings sehr schön ein 1 1/4" Okularstutzen mit Filtergewinde. Desweiteren konnte die äußere Hülse am Ende so zugeschliffen werden, dass sie fest genug im Links im 1 1/4" OAZ Adapter gesteckt werden kann. Im rechten Bild ist mal ein Filter eingeschraubt, und in die Hülse eingeschoben. Das ist dann längs verschiebbar mittels der langen Schraube (Hülse im linken Bild, links),wird vorher auf den OAZ Adapter gesteckt (Bild unten) und kann von innen im Tubus eingeführt und verschoben werden, es geht grade so schwer oder leicht, dass es in jeder Position verharrt. Dies funktioniert u.a. auch sehr schön mit einer Barlowelinse, man kann stufenlos verschieben, je nach gewünschter Vergrößerung.

Hier unten noch mal alles komplettiert, mit angedockter WATEC Kamera.