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Motor-Fokusser: 1.) Unbedingt ueberpruefen, ob an allen Bauelementen die noetigen 0 V und 5 V Spannungen anliegen (siehe jeweils Datenblaetter bzw. Mels Layouts) 2.) Ausgehend vom Parallelport messen ob Signale vom Laptop ankommen. Diese dann nurch die einzelnen Transitoren bis zu den Endtransitoren verfolgen. So kann man genau feststellen bei welchem Teil die Uebertragung aufhoert, sehr oft findet man dann auch die entsprechenden Fehler. Neulich fand ich in einem Aldi Laden eine digitale Schiebleere, oder Messschieber, wie Viele auch sagen, für schlappe 7,97€, ich denk, die muß mit, da könnte man doch.......(grübel) .....: Ja, genau, man könnte damit den Teleskop Fokusser digitalisieren, also etwa so: wie man hier schlecht sehen
kann, zeigt der Okularauszug nach unten auf dem Bild. Glücklicherweise
war der Messschieber aus einem schlechten Material, so daß ich
wenigstens zwei kleine Löcher bohren konnte (hab aber dafür
4 Bohrer verbraucht..:-((, und daß ich ihn unten absägen
konnte. Jetzt wurde der Rest dieser Schiebleere an dem Längseisen
vom Teleskopkopf anschrauben, so daß sie , wie im Bild ersichtlich,
paralell zum Fokusser zeigt. Der bewegliche Teil mit der Anzeige wurde
jetzt mittels einem Stück Gewindestange (hier nicht zu sehen, ist
hinter der Messschieber-Anzeige auf dem Bild; und führt praktisch
rechtwinkelig zu dem senkrechten Messschieber zum 2" Teil des Fokussers)
einfach mit dem beweglichen 2" Teil des Fokussers verbunden,; die Wandstärke
war glücklicherweise dick genug, um einige Gewindegänge hineinschneiden
zu können. Gesichert wurde das Stück Gewindestange jeweils
mit zwei Kontermuttern, ergibt also eine starre Verbindung. Wenn jetzt
der Fokusser verstellt wird, verstellt er auch immer den Anzeigenbereich
des Messschiebers mit. Mittels dieses kleinen gelben Knopfes am Anzeigeteil
des Schiebers kann man"reseten",d,h. auf "0"stellen. Wenn man
das möchte! Insgesammt eine feine Sache, ich möchte es nicht
mehr missen!! Laser Pointer als Kollminator: ![]() Man sucht sich ein paar Plastikröhrchen/teile, besorgt sich einen einfachen Laserpointer, eine kleine durchscheinende Plastikscheibe zurechtschneiden und mittig ein 3mm Loch bohren. man sieht dann den vom HS (Hauptspiegel) zurückkommenden Laserstrahl irgendwo neben dem 3mm Loch (wenn die optische Achse schon eingermaßen stimmt) und stellt mit den Einstellschrauben am HS jetzt solange ein, bis der zurückkommende Laserstrahl wieder durch die Bohrung trifft. Fertig! Aber!: bewegt mal den Laser ein wenig, und ihr werdet sehen, wie der zurückkommende Strahl wandert!! Empfehlendswert ist das eigentlich eher ein Cheshire Okular, oder dieses schönen, aber leider nicht ganz billigen Grzy Kollimator, aber auch dazu am besten (noch:-) mal auch auf Ekki's Seite gucken!!
Ich hatte mir vor einiger Zeit (Juni 08) ein 20 x 80 Großfernglas zugelegt, weil grade sehr günstig zu kriegen (im Astroshop) So ein Fernglas MUSS natürlich auf eine Montierung, aber ein bloßes Fotostativ reicht da nicht aus, spätestens wenn man steil in den Himmel blicken will, merkt man das, sowas ist nur unter größten Verrenkungen möglich. Man braucht einen "Halter" der an einem längeren Arm praktisch "vor" das Gesicht geschwenkt werden kann, dazu sollte das Fernglas beim Schwenken den Blickwinkel behalten, also ein sogenanntes "Paralellogram" ist von Nöten, man findet dazu im Internet genügend Beispiele (z.B. sowas) Sicher kann man das alles kaufen, aber huuuu-teuer! :-)) Also geschaut, was ma noch an "Altholz" usw. haben, und flugs selber gebaut, später das Holz schwarz gespritzt.
Filterschieber! Schon einige Zeit spiele ich mit dem Gedanken einen Filterschieber o.ä. zu bauen oder kaufen, Problem ist bei mir (wie bei Vielen) mangelnder Platz am OAZ. Selbst die schmalsten Schieber brauchen immer noch ca. 2,5 cm Fokussweg, und der reicht bei mir nicht, wenn ich mit FR (Fokalreduktor) Aufnahmen machen möchte. (Es würde so grade eben passen im normalen, fokalen Modus, aber selbst da geht es um Millimeter! Also hab ich probiert, ob man nicht irgendwie vom Tubus aus Filter einsetzen kann; ich hatte schon mal früher einen Filterschieber gebaut aus diesen Kabelkanälen + Abdeckung, aber das geht hier nicht, weil 1.) der 2" Auszug des OAZ ein Stückchen in den Tubus ragt im "Nullanschlag" (brauch ich, weil ich Motorfokusser habe, der braucht die "Null" - Stellung, außerdem nimmt das einfach zu viel Licht weg, ich hab lediglich 1 1/4" Filter. Da find ich in meiner Sammlung unnützer Teile einen weißen Plastikring, und eine Hülse, wo sich dieser Ring prima hin und her schieben läßt drinnen, außerdem paßt an der anderen, inneren Seite des Plastikrings sehr schön ein 1 1/4" Okularstutzen mit Filtergewinde. Desweiteren konnte die äußere Hülse am Ende so zugeschliffen werden, dass sie fest genug im Links im 1 1/4" OAZ Adapter gesteckt werden kann. Im rechten Bild ist mal ein Filter eingeschraubt, und in die Hülse eingeschoben. Das ist dann längs verschiebbar mittels der langen Schraube (Hülse im linken Bild, links),wird vorher auf den OAZ Adapter gesteckt (Bild unten) und kann von innen im Tubus eingeführt und verschoben werden, es geht grade so schwer oder leicht, dass es in jeder Position verharrt. Dies funktioniert u.a. auch sehr schön mit einer Barlowelinse, man kann stufenlos verschieben, je nach gewünschter Vergrößerung.
Hier unten noch mal alles komplettiert, mit angedockter WATEC Kamera.
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