Hallo, guten Tag oder wie auch immer, ich möchte mich an dieser Stelle einmal vorstellen. Mein Name ist Wilfried Heinz Wacker, normal Wilfried Wacker, noch normaler Willi oder Wacky. Geboren im Juni 56 durfte ich noch eine unbeschwerte Kindheit genießen, so richtig mit “den ganzen Tag unterwegs”, “Spielen in den angrenzenden Wäldern” und auch noch richtig schmutzig machen. War schon schön.... Neben dem Hang zur Astronomie entwickelte sich auch ein Musikfeeling. Schon früh prügelte ich schöne Spiele Kartons zu Mus, später lernte ich Gitarre und Bass spielen, aber immer alles in Eigenarbeit. Eine Musikschule saß damals geldlich nicht dran. Mit 14, nach bestandener Grundschule, lernte ich Autoschlosser, bei der DB. (die hatten damals noch einen großen Fuhrpark, vom Moped über PKW, Busse, LKW’s bis zum Strassenroller, wer die noch kennt?? Da wurden damals die Güterwagen über die Strasse zu den Firmen gebracht, wenn kein Gleis vorhanden war) Nach der Lehre sollte ich sofort Lokführer werden, was gar nicht mein Ding war. Von wegen Traumberuf für Kinder!!  Die sollen mal erst den Schichtdienst kennen lernen, dann hat sich das schnell ausgeträumt. Aber nach einigen Jahren gab es dann keine Alternative mehr, ich musste Lokführer werden.  Anfangs war das noch ganz interessant, weil es viel mit dem Beherschen von Mechanik, Elektrik, sowie den ganzen betrieblichen Abläufen zu tun hatte. Sicher, der völlig unregelmäßige Schichtdienst ist die eine Seite, aber 1000 Tonnen und mehr durch’s Ruhrgebiet schippern, das war schon spannend. Oder punktgenaue “Landungen” an den Bahnsteigen, ohne dass die Bremsung so hart war, dass alle Reisenden ”Guten Morgen, Herr Lokführer!” sagen mussten (wenn die Köpfe durch den harten Ruck nach vorne schnellten..:-)) Aber die Nachteile überwogen doch im Laufe der Zeit: keine geregelte Freizeit, soziale Kontakte schwanden, weil man ja eh nie (oder selten) mitmachen konnte. Einzig die Astronomie, die konnte man öfter ausüben, weil man immer mal wieder Spät, Frei, oder Nachtdienste hatte.  Als alteingessener Lokführer kam auch ich in neuerer Zeit in den Konflikt mit den zunehmend nur schulisch gebnildeten, jungen Vorgesetzten. Werte und Handlungen, die man kannte und ausgeübt hat, waren plötzlich alle falsch, Alles musste nach einem neuen Schema laufen; ein Schema, wie man es nur als Unwissender auf Papier (Rechner) sich ausdenken kann. Nein, das war nicht mehr meine Welt, ich krankte zusehends daran und nach drei Boureouts --- (NICHT Burnout;  Boreout ist genau das Gegenteil: hier macht permanente Unterforderung und Langeweile krank. Der Effekt, das man einfach nicht mehr kann, ist der Gleiche wie beim Burnout. Auch mit dem Boureout ist nicht zu spaßen!) -- konte ich Ende 2015 in den Vorruhestand gehen, mit ca. 64% meiner ehemaligen Bezüge.   Trotzdem: ich habe keine sonderlichen Ansprüche, wenn man gut über die Runden kommt, ist es doch gut. Wichtig ist: der Geist muss lächeln, und das tut er!  Ich kann wieder in Bands mitspielen ( zur Zeit - 2018 - in zwei: “Wilhelm Dröhn Band” und “Stemmert” Gibt’s auf YouTube, Facebook usw.)  UND ich kann fast zu jeder Zeit in meine Sternwarte, meine geliebten “Exoten” vom Himmel holen (S/W Fotografie..) Kontakt: ich hoffe, es ist verständlich dass ich hier lediglich meine E-Mail Adresse angebe? Da bin ich aber so gut wie immer zu ereichen, falls gewünscht.                                                                                                                    Ich wünsch euch viel Spaß hier, alles Gute sowieso,                                                                                                                                        und das alt erwürdige “Clear Sky for ever”                                                                                                                                          Euer Willi
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