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HIER Maus drüber      für zweites Foto!!
“A cry from the cradle of a low-luminosity source” - (Ein Schrei aus der Wiege einer Quelle mit geringer Leuchtkraft) - betiteln im November 2006  Bringfried Stecklum und Mitarbeiter die Arbeit auf astro-ph vom 09.11.2006. Stecklum, Wissenschaftler an der Thüringer Tautenburg Sternwarte entdeckte diesen jungen Stern mit einem 2 Meter Teleskop in der Dunkelwolke LDN 1415. Dessen Helligkeit ist in den 5 Jahren zuvor um das gut 30 - fache angestiegen; 2001 war noch kein Objekt an der Position zu erkennen. Dieser Stern weißt von allen Bekannten die weitaus geringste  Leuchtkraft und Masse auf. Es handelt sich um einen Vertreter der “EXore” - Klasse (EX Lupi), bzw. der “FUore” Klasse. (FU Ori) Diese jungen Sterne sind von Gas - und Staubscheiben umgeben, dessen Material auf den  Stern herab fällt. So entstehen schon mal heftigste Strahlungsausbrüche. Während das bei FUore Sterne Jahrzehnte dauert, geht das bei EXore Sternen  durchaus in Monaten oder Jahren. Kanadische Computer Simulationen ließen damals vermuten, dass diese starke Helligkeitszunahme durch den Sturz eines in der Scheibe befindlichen “Planeten Keimling’s” auf den Stern verursacht wurde.  Wo sich der Nebel befindet verrät uns das “Maus drüber” Bild. Der Tip zu diesem Objekt kam vor 12 Jahren (unbewußt) von Klaus Wenzel. Warum ich erst jetzt davon schreibe und wieso “unbewusst” möchte ich auf einer kleinen Extra Seite berichten, und  gleichzeitig damit Herzlichen Dank an Klaus sagen, der mir netterweise das Material zur Verfügung gestellt hat!!                                     HIER geht’s zur Seite 2
Bezeichnung / Typ:  IRAS 04376+5413 in LDN 1415 Sternbild:  Giraffe (Cam) Koordinaten (J2000):  04 41 37  + 54 19 22 Teleskop:  300/1200 mm Newton Kamera / Filter: ZWO ASI 178 MM / IR Pass 807 nM Aufnahmedatum: 26.04.2020 Belichtungszeit: 29 x 60 Sek. Bildfeld: 24’ x 15’  Norden ist: Oben  Quellangaben:  Frei aus: “Interstellarum Nr. 50 (2007) Seite 31;                            ”Neuer Veränderlicher Nebel entdeckt”                             (Stecklum, Stoyan) und der im Text verlinkten                            “astro-ph” Arbeit.